Der Rebell befreit sich von der Gesellschaft, die der Revolutionär verändern will.

Was jetzt auf der ganzen Welt als islamischer Terrorismus geschieht, fing 1979 im Iran an. Der Schah war gestürzt worden und ein weit schlimmereres Regime nahm seinen Platz ein. Khomeini erwies sich als mindestens zehnmal so gewalttätig, als es der Schah schon gewesen war. Khomeini hatte seine Strategie vom Schah gelernt, sein ganzes Leben hatte er gelitten und gekämpft. Das war seine Schule gewesen. Als er dann selbst an die Macht kam, mußte er beweisen, dass er ein größerer Herrscher war als der Schah. Jeden Tag wurden hunderte von Menschen exekutiert und umgebracht. Und das hat bis heute nicht aufgehört: Im Iran wurden zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juli 2015 insgesamt 694 Menschen hingerichtet!

Das war schon immer so: Die Revolutionen scheitern, weil sie Reaktionen auf die Vergangenheit sind. Deswegen bin ich kein Revolutionär, ich bin ein Rebell. Als ein Rebell bin ich nicht gegen die Vergangenheit, das ist sie gar nicht wert. Wäre ich dagegen, würde ich mich auf die Vergangenheit fokussieren, wäre ich gegen die Vergangenheit, würde ich ihr zuviel Aufmerksamkeit schenken. Gegen etwas sein bedeutet, davon hypnotisiert zu sein.

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